
Denn er ist sehr gut. Und sehr seriös - siehe Krawatte. Außerdem beantwortet der Test-Kanal in eben jener Seriösität endlich alle eure Fragen. Also, zumindest, wenn die Fragen lauten, warum Deutschland so hässlich ist, warum das Nachtleben nicht mehr das ist, was es mal war, wieso die Dorfkultur ausstirbt und wieso Bayern eigentlich so scheiße ist. Für mich jetzt bereits ein bedeutenderer Kanal als z.B. alles, was jemals auf z.B. Sat1 oder RTL2 gelaufen ist.
Eine lebendige Drum-Machine
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Beatboxing ist weit gekommen von ein bisschen Ptz-Ktz'e machen bis hin zu wow das klingt ja wie ein echter Clubsong wtf. Chiwawa aus Polen klingt z.B. so, als hätte sie eine Drum-Machine verschluckt und könnte damit nun Percussion-Töne in Studioqualität und jeglicher Geschwindigkeit ausspucken. Und ich finde ein bisschen funny, mir vorzustellen, dass diese Dubstep-Sounds rein theoretisch bereits im Mittelalter möglich gewesen wären - auch wenn man dafür wahrscheinlich verbrannt worden wäre. ...weiterlesen "Eine lebendige Drum-Machine"
Mein Spiel des Jahres 2026

Für mich ein technologisches und ästhetisches Meisterwerk der modernen interaktiven Unterhaltungskunst. Ein kulinarischer und physikalischer Hochgenuss, der ein Drama in epochalen Frustrationsmomenten und nie enden wollenden Akten erzählt. A Weird Game About Sausage. Ein als Hommage an einen Klassiker kreirtes Spiel, das euch audiovisuell mit einer italienischen Oper und majestätisch in Szene gesetzten Artefakten verzückt. Allerdings nur, wenn es euch gelingt, die tragische Hauptfigur perfekt zu positionieren.
Denn es steht viel auf dem Spiel, schließlich geht es um: die Wurst. Und ihr bekommt eine Pfanne. Gratis. Zumindest in der Demo. Für nur 2,60€ könnt ihr aber auch das gesamte Wurst-Case-Szenario durchbraten (in der Fleischerei Steam).

Hänsel hat kein kein Geld, aber Bock auf Bass
Habt ihr mitbekommen, dass es inzwischen mehrere internationale KI-Chart-Hits mit mehreren 100 Millionen Streams gibt und Detlef D! Soost dazu tanzt (und das D! für Dance steht???)!?! Hänsel hat damit auf jeden Fall absolut gar nix zu tun. Denn dieser Künstler ist menschengemacht. Und komponiert noch exklusive Human Music. Vielleicht nicht unbedingt das avantgardistische Klangmanifest epochalen Ausmaßes, aber dafür mit Bass (und ohne Geld, obviously).
Für mich jetzt schon der deutsche Alexander Marcus. Als auf links gedrehter Techno. Und musikalisch wie lyrisch mindestens auf
Grand Theft ASCII
We got GT-ASCII before GTAVI (ich wollte auch nochmal den Spruch droppen bevor es bald ja nicht mehr geht, lasst mich). Und zwar als "Text"-Adventure mit maximal minimalistischer Grafik, und einer virtuellen Stadt, in der der Code in jeder Ecke lauert. In den 80ern wäre 𝔸𝕊ℂ𝕀𝕀-Town ja eine täuschend echte und unfassbar realistische Großstadt-Simulation gewesen. Heute ist das ganze Retro-Grafik mit Zukunfts-Charme aus der Vergangenheit. Ich verbinde damit aber auch speziell die mittelalterliche Internet-Ära, in der Emojis noch standardmäßig aus Punkt und Klammer statt aus gelben Fratzen zusammengebastelt wurden und schwelge währenddessen im ℕ𝕠𝕤𝕥𝕒𝕝𝕘𝕚𝕖𝕞𝕠𝕕𝕦𝕤.
I wanted to build a city that feels alive, but is made entirely from ASCII characters.
This is a small custom engine built with JavaScript and Canvas — no Unity, Unreal, 3D models, textures, or shaders. The world is a grid-based city with roads, buildings, trees, cars, and pedestrians.
Every frame, the engine raycasts from the camera to work out perspective, depth, collisions, and what should be visible, then draws it all using letters, numbers, and symbols.
In other words: it’s a tiny 3D city made from blocks, viewed through a screen of ASCII characters.
Still a work in progress, but I’m going to keep pushing the atmosphere, detail, and interaction further.
1000$ascha hat fertig

Eigentlich mach' ich ja gar nicht so gerne Werbung für mich selbst, aber jetzt habe ich hier groß mein Album angekündigt und es fühlt sich an, wie eine Geschichte nicht zuende zu erzählen, wenn ich hier nicht zumindest einmal erwähne, dass es fertig geworden ist. Der guten alten Vollständigkeit halber und so. Hört gern mal rein, wenn ihr Böcke habt - wenn nicht, werdet ihr hier auf ewig geblockt und der Teufel wird euch jagen ist auch okay.
Und damit endet die "Geschichte" an dieser Stelle dann auch vorerst, denn ich will auch nicht wie so ein GZSZ-Star rüberkommen, der übernacht zu 'nem mittelmäßigen Musiker mutiert ist und damit nun allen aufn Sack geht. Außerdem will ich mein Blögchen lieber mal wieder mit neuem Internet-Stuff füttern (z.B. habe ich gerad ein Spiel endteckt, bei dem man eine Bratwurst auf Dinge werfen muss - kleiner Spoiler darauf, welche investigativen und weltverändernden Themen hier auf euch warten).
Gerade bin ich trotzdem froh, mit dem Ding durch zu sein, und auch, dass Mucke machen nicht mein Job ist und ich nicht permanent den Influencer mit seinem Verkaufsprodukt "Ich" spielen muss, um meine Miete bezahlen zu können. Insofern hat ¹⁰⁰⁰$ᵃˢᶜʰᵃ erstmal fertig, zumindest hier. Und es wird auf dem Blog wieder gebloggt. Wie in der guten alten Internet-Zeit, als das World Wide Web noch aus mehr als 5 verschiedene Webseiten bestand, auf die man abwechselnd klickt.
Ich geh' jede Wette mit dir ein, du Otto, das ist kein Geflexe
Von 10 Rolli-Rappern weltweit bin ich locker der Neuntbeste.
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Ich melde mich etwas verspätet zurück, sorry
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Ja okay, danke Walter, aber ich wollte eigentlich nur mal ein Lebenszeichen hier von mir geben, damit es nicht so aussieht, als wär ich tot (oder schlimmer noch - als hätte ich mein Baby mit dem tollen Namen fernsehersatz sterben lassen). Tatsächlich habe ich ja wieder ein bisschen Blog aufs Bocken Bock aufs Bloggen, kündige hier aber lieber mal nichts an, um am Ende nicht dumm da zu stehen, wenn ich stattdessen wieder Chips fressend vor der nächsten Netflix-Serie rumlümmel, in meiner Lieblingskneipe den nächsten Whiskey-Cola bestell oder auch einfach mal gar nichts mache.
Denn gerade gönne ich mir eine längere Pause von irgendwie allem und habe wirklich mal Zeit. Aber ihr wisst ja, wie das ist - sobald man sagt oder auch nur denkt, dass man nichts zu tun hat, kommen im nächsten Moment plötzlich 1337 Aufgaben auf einen zu gestürmt und löschen jede Sekunde Freizeit in deinem Leben aus. Apropos Freizeit. Der widme ich mich jetzt mal wieder - solange könnt ihr ein bisschen Boomer-Influencer-Gedanken lauschen - und wir lesen uns beim nächsten Post (heute, morgen oder vielleicht wieder erst in drei Monaten, lasst euch überraschen, Leute). ...weiterlesen "Ich melde mich etwas verspätet zurück, sorry"
Auch das noch: 𝟭𝟬𝟬𝟬$ᴀsᴄʜᴀ ⁽ᵃᵏᵃ ⁱᶜʰ⁾ macht ein Album

In letzter Zeit wurde hier noch weniger verbloggt als sonst und ein für mich sehr schöner Grund dafür ist unter anderem folgender: ich sitze an meinem Album, das ich ursprünglich mal fertig haben wollte bis ich 30 bin. Und am 19. September werde ich's nun mit "leichter Verspätung" endlich tutto completto online jagen - zu meinem 40. Geburtstag (40 ist schließlich das neue 30 und die coolen Leute kommen immer zu spät, wisst ihr ja).
Okay, eigentlich ist's jetzt ein Mixtape, das herzlich auf spotify scheißt und nur auf YouTube kommt, weil ich auf die Beats rappen wollte, auf die ich rappen wollte und kein Label habe, das mir alles klärt. Dafür sind es aber ganze Zwölf aus meinem eigenen Gehirn rausgeschissene Songs, von denen ich nur noch einen letzten mastern muss, bevor ich sie endgültig alle in die Open World des Internetz entlassen darf. Und jeder davon bekommt gerade noch mehr oder weniger aufwändige Visuals, mal mit dummer KI, mal mit meinen mittelmäßigen Photoshop-Phillip-Skills zusammengeschnipselt. Apropos visuell, die ersten Videos sind jetzt raus und handeln von einem Staubsaugerroboter, der die Welt erobert und einen Rapper, den die Welt nicht kennt (maybe you know him yet).
Das Cover vom 𝓝𝓪𝓬𝓱𝓽𝓼𝓬𝓱𝓪𝓽𝓽𝓮𝓷𝓰𝓮𝔀ä𝓬𝓱𝓼 ist auch schon fix, wie ihr seht und gif'd hier bereits "fröhlich" vor sich hin. Weil mir ein gelooptes Gif als Album-Cover noch nicht nerdig genug war, hab ich ein paar Easter Eggs eingebaut, inklusive Spoiler auf das, was darauf so zu hör'n sein wird.
Denn wie auch sonst in meinem Leben dreht es sich mehr um durchzechte Großstadt-Nächte in einer wunderschön abgefuckten Welt als um meinen E-Rolli und bewegt sich irgendwo zwischen Bierdosenpoesie, Robin-Hood-Romantik und einem Löwenzahn, der in der Alltags-Apokalypse durch den Asphalt blüht. Und ich bin auch dabei und trinke Bier. Auf entspannt.
Jetzt muss ich aber erstmal relativ unentspannt weitermixenmasternschneidenundsoweiter, weil ich in den letzten drei Wochen auf zu vielen Festivals war, danach auch noch krank geworden bin und nun ordentlich reinhauen muss. Ob meine eigene Deadline mich am Ende killt, werdet ihr dann hör'n. Oder zumindest die zwei oder vielleicht sogar drei von euch, die neugierig darauf geworden sind, welche Mucke sich nachts zwischen dem letzten Döner und dem nächsten Weltuntergang so zusammenbrauen lässt.
